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Berichte aus der Kindertagesstätte



Das einsame Schneeglöckchen

Die ersten warmen Sonnenstrahlen erreichten die Erde und brachten den Schnee zum Schmelzen.
Ein Schneeglöckchen steckte sein frisches Grün aus dem Boden. Es wuchs und wuchs und entfaltete sein weißes Glöckchen. Es klingelte und klingelte und sang mit zartem Stimmchen: "Der Frühling, der Frühling!" Das hörten die Vögel und sie sagten: "Oh! Du bist viel zu früh! Der Winter ist noch nicht vorbei! " Doch das kleine Schneeglöckchen ließ sich nicht verunsichern und klingelte und sang: " Der Frühling, der Frühling kommt!“ Die Schnecke, die Maus, der Hase und die Vögel - alle lachten das Schneeglöckchen aus. Die Katze knurrte im Vorbeigehen: " Viel zu kalt!“ In der folgenden Nacht schneite es wieder. Am Morgen stand das kleine Schneeglöckchen zitternd im Schnee und sein Glöckchen klingelte vor Kälte.
Die Tiere und die Vögel verhöhnten das arme einsame Schneeglöckchen und riefen: " Siehst du! Von wegen Frühling ! Bist viel zu früh! " Das Schneeglöckchen wurde sehr, sehr traurig und das Glöckchen neigte sich zur Erde. Die Sonne sah das kleine Schneeglöckchen und bekam Mitleid.
Sie schickte ihre warmen Strahlen wieder zur Erde, der Schnee schmolz dahin und es wurde von Tag zu Tag wärmer.
Nun wuchsen auch die anderen Schneeglöckchen und auch die Krokusse entfalteten ihre Blütenköpfe und alle sangen: " Der Frühling kommt, der Frühling kommt!" Sie ließen ihre Glöckchen läuten, sangen ihr Liedchen und kündigten den Frühling an. Nun war das kleine Schneeglöckchen nicht mehr alleine, es hob sein Glöckchen und stimmte fröhlich in den Gesang ein.
Der Frühling kam mit großen Schritten und die Welt erwachte wieder zum Leben.

Text; S. Becker / Thema des internes Frühlingsgottesdienstes



Unser Neujahrssingen 2019

In freudiger Erwartung kamen am 25.1.2019 viele, viele Familienmitglieder unserer Kinder zu unserem traditionellen Neujahrssingen ins Gemeindehaus. Sie wurden alle Zuschauer eines abwechslungsreichen Programms.

Flöhe sind nun ja nicht gerade kleine Tierchen, mit denen man in Kontakt kommen möchte. Doch sind sie von der Gattung „Pusteblume“ kann man nicht genug davon bekommen. Unsere Krippengruppe begeisterte mit ihrem Flohtanz, den sie mit viel Enthusiasmus präsentierte.

Danach bewiesen uns die Kinder der „Kleeblattgruppe“, dass es nicht nur einen Anton aus Tirol gibt, sondern auch einen aus Plankstadt. Auf der Bühne fand er seine Liebe, die Jule. Ihre gemeinsame Liebesgeschichte wurde mittels verschiedener musikalischer Einspielungen erzählt.

Die Kinder der Kürbisgruppe entführten unsere Gäste in die Unterwasserwelt. Dort wurden sie Reisebegleiter eines kleinen Fisches durch sein Korallenriff und begegneten allerlei Meeresbewohnern.

Die Kinder der SBS (=Singen-Bewegen-Sprechen)-Gruppe gab eine Nuss-Variation unter der Anleitung von Frau Gabel aus der Musikschule Schwetzingen zum Besten.

Die „Blauen Kornblumen“ überraschten mit einem besonderen Clou. Jeder kennt das Märchen „Schneewittchen“ und weiß, dass sie dort eine antiquierte Frauenrolle einnimmt. Von diesem Bild musste man sich bei dieser Darbietung gänzlich verabschieden. Das „blaue Schneewittchen“ war emanzipiert, arbeitete im Bergwerk, während die sieben Zwerge den Haushalt führten, und besaß das schönste Bobby-Car weit und breit.
Darauf war ihre Stiefmutter neidisch und wollte es ihr abspenstig machen. Ihr letztes Mittel war ein vergifteter Hamburger. Doch auch in dieser Version durfte das Happy-End nicht fehlen und ein Prinz erlöste sie von ihrem Schicksal.

Die Kinder der „Weißen Gänseblümchen“ gaben all denen Nachhilfe, denen spontan nur „Die Sendung mit der Maus“ als Kinder-TV-Serie einfällt. Da es davon recht viele gibt, war das gezeigte Potpourri recht bunt.

Alle freuten sich daran, mit wie viel Spaß sich die Kinder bei den Darbietungen eingesetzt haben, so dass etwas wirklich Schönes entstand.
Deshalb hatten sie es verdient, ihre Mühen mit einer kleinen Belohnung von unserem Elternbeirat versüßen zu dürfen.

Damit die Zeit auch unseren Gästen versüßt werden konnte, hatte sich unser Elternbeirat dankenswerter Weise um das kulinarische Wohl gekümmert. Zahlreiche Kuchenspenden machten es möglich.

Netterweise halfen ebenso viele Tatkräftige, als es ums Aufräumen ging.
Vielen Dank auch dafür. So fühlen wir uns motiviert, nächstes Jahr auf diese Weise 2020 zu begrüßen.

C. Haase



Unser Laternenfest

Am Dienstagabend des 6. Novembers 2018 kurz vor 17 Uhr fanden sich all diejenigen, die wir zu unserem Laternenfest eingeladen hatten, ein.
Etliche Ehemalige konnten wir dabei begrüßen. Doch dieses Mal fand eine Premiere statt. Und zwar begannen wir unser Fest in unserer Ev. Kirche.
Dort sangen wir von St. Martin und sahen die entsprechende Darstellung durch zwei Kollegen. Leider, aber dennoch lustiger Weise, ließ sich der Mantel, obwohl so angelegt, nicht so einfach teilen, wie geplant. Da musste sogar schon der Bettler mithelfen, damit er seinen Teil erhalten konnte. Anschließende Gedanken zum Thema „Teilen“ vermittelte uns Herr Schuhmann, welchen wir dann auch gleich in die Praxis umsetzten. Jedes Kindergartenkind erhielt eine kleine Tüte Bonbons, die es vor Ort mit seinen Familienangehörigen teilen sollte.

Nachdem dies gelungen war, zogen wir hinaus in den dunklen Abend, um auf dem Hof der Friedrichschule die leuchtende Pracht der phantasievollen Laternen zu bestaunen. Natürlich wurde das Ganze mit dem Singen von verschiedenen Laternenliedern begleitet.

Danach ging es zurück zum Vorplatz unseres Gemeindehauses. Auf dem Weg dorthin wurden frisch gebackene Martinsmännchen in freudige Kinderhände verteilt.

Diese Leckerei hatte unser Elternbeirat gestiftet und besorgt. So, wie er sich dankenswerter Weise auch um andere Gaumenfreuden für unsere Gäste gekümmert hat. Ein vorbereitetes Lagerfeuer untermalte die aufgelockerte Stimmung, in der es die Familien genossen, miteinander ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen oder zu intensivieren.

   C. Haase



Unser Beitrag am BASAR

Am vergangenen Samstag, dem 22.9.2018, haben wir uns mit den Kindern traditionsgemäß am Programm des BASARs beteiligt. Auch wenn schon mit dem Üben dafür teilweise vor den Sommerferien begonnen wurde, so musste man nun doch berücksichtigen, dass eine dreiwöchige Pause dazwischen lag und die Leistungsträger, die ehemaligen Vorschulkinder, nicht mehr mit dabei waren. Um so faszinierender war es, dass schon viele unserer Neuzugänge nach nur zwei Wochen (so lange ist der Kindergarten erst wieder auf) so mutig waren, auf der Bühne ihr Bestes zu geben.
Und somit konnten wir ein unterhaltsames Potpourri anbieten. Nach einem gemeinsamen Begrüßungslied machten uns die Grünen Kleeblätter auf eine Lücke in der Musikindustrie aufmerksam. Es fehlt nämlich das "Lied über mich"!
Den Weißen Gänseblümchen verdankten wir es, dass eine prominente Dame mit ihrem Fanclub den Auftritt im ZDF-Fernsehgarten abgesagt hatte, nur um das Wochenende in Plankstadt verbringen zu können. Wir freuten uns über Biene Maja und ihre Anhänger.
Dank Waldaufenthalt und Lupengläser hatten die Orangenen Kürbisse eine neue Spezies entdeckt, nämlich die "Rennschnecken". Die Zuschauer waren eingeladen, sich auf die neuerlichen Expeditionen ins Tierreich einzulassen.
Nach der Hitze und den hohen Temperaturen in den letzten Monaten fällt es uns schwer, uns auf die neue Jahreszeit, dem Herbst, einzustellen.
Die Blauen Kornblumen halfen uns mit ihrem Beitrag dabei.
Mit einem gemeinsamen "Huahu, der Herbst kommt heran", in das sogar Vereinzelte aus dem Publikum mit einstimmten, verabschiedeten wir uns.
Mit großem Applaus bedankten sich die Gäste des BASARs für die gelungene Unterhaltung, an der sich auch unsere SBS-Projektgruppe
(Singen-Bewegen-Sprechen) beteiligt hatte. Froh gelaunt konnte dann das Wochenende fortgesetzt werden.
Text: C. Haase





 

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