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Schulanfänger 2018 / 2019



Erste Hilfe

Bei diesem Wort denkt man schnell, dass das nur etwas für Erwachsene sei. Doch das stimmt nicht, wie uns Niki und Diana von den Maltesern beibrachten. Auch Vorschulkinder können dabei durchaus schon aktiv werden!
Mittels einer aus drei Ringen bestehenden Helferkette wurde dies deutlich gemacht.

  > Der eine Ring symbolisierte das Stadium „Feststellen eines Notfalls und die
        Notwendigkeit, zu helfen“.

  > Der andere Ring bedeutete „Hilfe holen“. Das kann sein, in dem man laut um Hilfe ruft, einen Erwachsenen holt oder sogar die Notrufnummer 112 wählt.

  > Der dritte Ring stand für „Trösten“. Das kann z.B. in den Arm nehmen sein, nettes Sprechen, Tränen trocknen, ein Taschentuch geben, Pflaster oder Verband anlegen.

Verschiedene Bilder und Gegenstände mussten von den Vorschulkindern dem richtigen Ring zugeordnet werden.
Anschließend bekam jeder eine kleine Tüte mit Verbandsmaterialien.
Nachdem Häubchen und Gummihandschuhe mit großem Spaß angezogen waren, konnten sich die Kinder gegenseitig unter Anleitung von Niki und Diana an den Stellen Verband angelegen, wo sie wollten. Dies haben sie mit großer Freude getan. So mancher sah hinterher richtig Mitleid erregend aus.
Seither sind die Kinder untereinander noch hilfsbereiter als zuvor.
Schließlich wollen sie zeigen, was sie gelernt haben.
Text: C. Haase



Projekt FEUER

Zuerst stellten wir mit den Vorschulkindern fest, wo uns Feuer begegnet und welchen Nutzen wir heutzutage davon haben. Dazu wurden GRILL und KAMIN als Beispiele von den Kindern genannt.
Dann haben wir besprochen, wie der Mensch überhaupt Feuer kennen und schätzen gelernt hat. Das war in der Steinzeit ganz schön beschwerlich. Da können wir froh sein, dass wir heutzutage über Streichhölzer und Feuerzeuge verfügen. Und zum Wärmen und Kochen in unseren Wohnungen Öfen, Heizungen, Kamine und Herde haben. Und als Lichtquellen die Lampen.
Danach gab es ein Arbeitsblatt, auf dem Gefahrenquellen entdeckt werden sollten, die wir dann eingehend besprachen. Um zu verdeutlichen, dass sich hinter den Abbildungen wirklich Gefahren verbergen, wurde vorgeführt, wie schnell sich Stoff, Wolle, Haare, Zeitung, Tapete und Holz entzünden. Darüber wurde sehr gestaunt. Natürlich stand stets eine Wasserschüssel bereit.
Auf die Frage, wie man Feuer löschen kann, kamen die richtigen Antworten: Wasser, Schaum vom Feuerlöscher oder durch Ersticken mit einer Decke oder mittels Sand.
Feuer benötigt nämlich zum Brennen Sauerstoff, der in der Luft ist.
Das wurde veranschaulicht, als ein Glas über ein brennendes Teelicht gestülpt wurde und die Kerze nach einer kurzen Weile ausging.
Trotz aller Vorsicht und gewissenhaftem Umgang mit Feuer und eigener Löschversuche kann es passieren, dass die Flammen um sich greifen und immer größer werden. Dann gibt es nur noch einen Helfer:

die Feuerwehr ! >>> Ihre Nummer lautet: 112 ! <<<

Wir haben geübt, diese Nummer zu wählen und dann dem „anderen Ende“ wichtige Informationen mitzuteilen, wie z.B. die Adresse zu nennen, damit die Feuerwehr überhaupt weiß, wohin sie fahren muss.
Danach gab es wieder ein Arbeitsblatt. Darauf solltest du den Weg finden, den die Feuerwehr nehmen muss, um schnell zu dem abgebildeten brennenden Haus zu gelangen. Das war gar nicht so leicht.
Abschließend durfte jeder mit einem Stabfeuerzeug eine Kerze anzünden und lernte, sie richtig auszupusten.
Als Sicherheitsmaßnahme ist es wichtig, beim Auspusten der Flamme, darauf zu achten, dass sie von der Seite ausgepustet wird, und dass die langen Haare fest gehalten werden, damit sie nicht ins Feuer fallen.
Das Projekt hat den Vorschulkindern viel Spaß bereitet.



"In der Weihnachtsbäckerei....."

Auch dieses Jahr durften wieder unsere Vorschulkinder die Bäckerei Gehrig besuchen. In zwei Teilgruppen aufgeteilt und von Herrn Deininger sowie Frau Rendelsmann begleitet und betreut, freuten sich die Kinder schon sehr auf diese Aktivität.
In der Bäckerei roch es schon beim Hineingehen einfach lecker. Nachdem wir unsere Jacken ausgezogen hatten, begrüßten uns Familie Gehrig und ihre Mitarbeiterin. Doch wie es vor dem Backen so üblich ist, musste jedes Kind erst mal die Hände waschen.
  Mit einer großen Maschine wurde ein dickes Teigstück von Andreas Gehrig ausgewellt und auf die große Arbeitsplatte gelegt. Wir staunten nicht schlecht, als aus der Maschine der Teig ganz dünn heraus kam, fast wie von Zauberhand. Kaum aus dem Staunen heraus, ging es schon fleißig an die Arbeit. Wir stachen den Teig mit Hilfe von unterschiedlichen Förmchen aus und legten die Teile auf ein großes Tablett.
Herr Gehrig und sein Sohn waren überrascht, wie eifrig und konzentriert dabei die Kinder waren. Anschließend bepinselten die Kinder ihre Kreationen mit Eigelb und streuten noch leckere Streusel darauf. Natürlich durfte die eine oder andere Kostprobe nicht fehlen. Dann kam unsere Ware in den Ofen. Wir waren erstaunt über die immense Wärmeausstrahlung dieses Gerätes.
So viel Arbeit machte natürlich durstig. Doch die Familie Gehrig war vorbereitet und schenkte den Kindern Capri-Sonne, die selbstverständlich ganz schnell leer getrunken wurde. Nach einer kurzen Fragerunde mit Herrn Gehrig war es Zeit, sich zu verabschieden. Unsere fertigen Weihnachtsplätzchen hat die Bäckerei Gehrig uns später sogar in den Kindergarten gebracht, von denen wir dann sofort naschten. Wir waren uns schnell einig, dass diese sehr lecker schmeckten!
Wir danken der Bäckerei Gehrig für ihre Gastfreundschaft und den Beteiligten für ihre Mühe, die sie sich für uns machten.
S. Deininger



Mit den Vorschulkindern auf der Kegelbahn

Am Donnerstagmorgen, dem 18.10.2018 liefen unsere Vorschulkinder 1,5 km vom Kindergarten bis hin zur Mehrzweckhalle Plankstadt.
Dort angekommen wurden wir herzlich von der Jugendtrainerin Karin Ringhof vom KV-Plankstadt begrüßt. Wir zogen unsere Sportschuhe an. Nach einer kurzen mündlichen Einleitung, worauf zu achten ist und einer kleinen Vorführung, wie wir die Kugeln zu rollen haben, verteilten sich unsere 30 Vorschulkinder in zwei siebener und zwei achter Gruppen auf 4 Bahnen auf. Nun konnten sie einige Kugeln „schmeißen“, um auszuprobieren wie sie am besten die Kegel mit der Kugel umwerfen können. Das ist gar nicht so einfach! Aber trotzdem gab es mehrere Kinder, bei denen es sehr gut lief. Als alle mit dem „Einwerfen“ zu Ende waren, folgte eine kleine Trinkrunde.
Danach begannen wir mit einem kleinen Spiel, bei dem die Kinder nacheinander bis zu zehn Kugeln spielen konnten. Ziel war es, sich zu konzentrieren und so viel Kegel wie nur möglich umzukegeln. Und Ruckizucki ging die Zeit um.
Zum Abschied bekamen alle Kinder noch eine kleine Überraschung, weil alle so gut mitgemacht hatten. Dann hieß es einpacken und den „Heimweg“ antreten. Wir möchten uns noch einmal ganz herzlich bei Karin bedanken, dass sie uns diesen schönen Kegelvormittag ermöglichen konnte. Und hoffen auf ein „Rückspiel“ noch in diesem Kindergartenjahr.

A. Schuhmacher



 

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